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Wie kommt die Mine in den Stift?

Zur Fertigung von Bleistiften - ebenso Farbstiften - werden zunächst zwei vorgefertigte Brettchen mit Nuten versehen, die dem Durchmesser der Mine entsprechen. Darin werden die Minen verleimt und zwei Brettchen wie ein Sandwich zusammengepresst, bis der Leim ausgehärtet ist. Sodann wird den Stiften auf schnelllaufende Hobelmaschinen die äußere Form gegeben: rund, sechseckig, dreiflächig oder oval.

Nach dem Hobeln werden die Stifte beim Lackieren mit farbigem Lack überzogen. Zur Kennzeichnung der Bleistiftsmine oder auch als dekoratives Element kann das ungespitzte Ende der Stifte zusätzlich in Lacke getaucht werden, um sie mit einer sogenannten Tauchkappe zu versehen. Die Prägung auf den Stiften wird normalerweise mit heißen Prägestempeln und Folien angebracht. Es gibt aber auch Stifte, die bedruckt oder sogar mit einer hauchdünnen Folie umwickelt werden, was eine Vielzahl dekorativer Varianten ermöglicht. Schließlich werden die Stifte maschinell gespitzt und in unterschiedlichste Verpackungen gefüllt, z.B. Karton, Metalletuis, Weichplastik oder Runddosen, Aufsteller, Displays usw.

Ist Blei im Bleistift? > < Das Holz für den Stift