Bleistiftsammler.de zur Startseite

Produktionsverfahren holzgefasster Stifte

Eine Graphitmine besteht aus zwei Grundstoffen. Zum einem dem Graphit und zum zweiten dem Ton. Der Graphit dient beim Bleistift als Schwärzemittel. Der Ton wird als Bindemittel bei Produktion von der Mine verwendet. Diese beiden Komponenten werden fein gemahlen und im Anschluss miteinander vermischt. Die Beschaffenheit und die Feinheit des Mahlguts sind die Vorraussetzungen für eine gute Qualität der Graphitmine.

Den Härtegrad einer Mine ermittelt man aus dem Mischungsverhältnis von Graphit und Ton. Je höher der Graphitanteil, desto weicher die Mine, je höher der Tonanteil, desto härter die Mine.
Die Härtegradbezeichnungen stammen aus England, da die ersten Graphitstifte dort hergestellt wurden, dabei steht der Buchstabe H für hart und B für weich. Es gibt aber noch viele weitere Bezeichnungen für einen Bleistift.

Nach dem Mischen wird das Gemenge durch eine Matrize in Minenform gepresst, auf die entsprechende Länge geschnitten und anschließend die Minen bei sehr hohen Temperaturen gebrannt. Um das feine Gleitvermögen zu erzielen, werden die gebrannten Minen anschließend in heißes Palmöl gegeben, um dort die beim Brennen entstandenen kleinen porösen Öffnungen zu füllen und den gleitenden Abstrich zu ermöglichen.

Das Holz für den Stift > < Die Geschichte des Bleistiftes