Die Geschichte des Bleistiftes
Vor ca. 5.000 Jahren soll in Ägypten die erste Form des
Bleistiftes verwendet wurden sein. Die Ägypter hatten ein
Schilfrohr mit flüssigem Blei ausgegossen, um es anschließend als Schreibwerkzeug
zu nutzen.
Mitte des 16. Jahrhunderts begann die Geschichte des
Bleistiftes, so wie er uns bekannt ist. Um 1660 wurde in Borrowdale
(England) ein Graphitvorkommen entdeckt. Dieser Fund hatte einen
maßgeblichen Anteil bei der Verbreitung des Bleistiftes in vielen
Ländern.
Im Jahre 1726 gab es in Deutschland die ersten Bleistiftmacher.
Dem Grafen Kronsfeld wurden 1766 die Nutzungsrechte zur Errichtung
einer Bleistiftfabrik in Zeltenbach erteilt.
Joseph Hardtmuth hatte
1790 Graphitstaub mit Ton und Wasser vermischt. Nach dem er dieses
Gemisch in eine Ofen gebrannt hatte, stellt er fest, dass man die
Härte des Bleistiftes durch die unterschiedliche Zugabe von Ton
beeinflussen kann.
Der Franzose Nicolas-Jacques Conté
hatte in einem Verfahren entdeckt, dass man unreines Graphit, so wie
es in Deutschland und Österreich vorkam, zur Produktion von
Bleistiften nutzen konnte.
Von daher können wir schon sagen, dass Joseph Hardmuth
und Nicolas-Jacques Conté den Grundstein für den Erfolg des
heutigen Bleistiftes gelegt haben.
Diese Methoden der Graphiterzeugung, war bis Mitte des 19.
Jahrhunderts die weitverbreitete Technik.
Der Bleistift ist eines der
beliebtesten Schreibgeräte, da er in vielen Bereichen und Gegenden
eingesetzt werden kann. Er dient nicht nur zum Schreiben, er wird
auch von vielen Künstlern zum Zeichnen großartiger Meisterwerke
verwendet. Wir können uns dieses Schreibgerät heutzutage nicht
nur in jedem Schreibwarengeschäft kaufen, sondern seit der
Erfindung des Internets finden wir ihn auch in vielen Internetshops
wie z.B. bei Mercateo wieder.
Produktionsverfahren
eines Bleistiftes > <
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